Die Nasenfunktion

Neben ihrer Bedeutung für das Gesichtsprofil erfüllt die Nase funktionelle Aufgaben, indem sie – zusammen mit den Nasennebenhöhlen - für die Klimatisierung (also Regelung von Feuchtigkeit und Temperatur) der Atemluft sorgt, als Resonanzraum den Stimmklang beeinflusst, an der Reinigung der oberen Luftwege beteiligt ist und das Riechen ermöglicht.  

Störungen der Nasenfunktion

Die wichtigste Störung der Nasenfunktion ist die Behinderung der Nasenatmung, die dann durch die ungesunde Mundatmung ersetzt werden muss. Die mit Abstand häufigsten Ursachen für eine Behinderung der Nasenatmung sind eine Verkrümmung der Nasenscheidewand (Septumdeviation) und eine übermäßige Vergrößerung von schwellfähigem Schleimhautgewebe in der Nase (Nasenmuschelhyperplasie). Findet man Schleimhautpolypen in der Nasenhaupthöhle, dann ist dies meist Ausdruck einer chronischen Entzündung der Nasennebenhöhlen, die ebenfalls zu Atemproblemen und Riechverlust führen kann. In solchen Fällen ist eine Behandlung durch einen HNO Arzt in München dringend ratsam.

Diagnostik von Störungen der Nasenfunktion

Es ist sehr wichtig, die genaue Ursache für eine Nasenatmungsbehinderung zu diagnostizieren. Der HNO-Arzt geht deshalb allen Hinweisen und Symptomen für die Entstehung der Störung nach, wie vermehrte Schleimbildung, Trockenheit, Blutungen, Riechstörungen oder Gesichtsschmerz. Ferner werden Patienten nach Seitenunterschieden und zeitlichen Intervallen ihrer Atmungsbehinderung gefragt.

Mittels einer Nasenendoskopie kann eine mögliche Engstelle erkannt werden. Ist dies der Fall, kommt eventuell ein chirurgischer Eingriff an der Nase in Frage. Durch eine Untersuchung mit dem Endoskop können zudem manche Erkrankungen der Nasennebenhöhlen oder andere Befunde erkannt werden, die eine mögliche Ursache für die gestörte Nasenatmung darstellen.

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