Die Nasenform

Die Form der Nase wird hauptsächlich durch knorpelige und knöcherne Gerüstbestandteile vorgegeben, aber  auch Haut und Weichteile sind an der Formgebung beteiligt. Man unterscheidet harmlose, für die Betroffenen aber unter Umständen gravierende Formstörungen der äußeren Nase wie:

  • Höckernase
  • Schiefnase
  • Breitnase 
  • Sattelnase

Neben diesen häufigen Veränderungen gibt es echte Fehlbildungen, wie z.B. die Nasendeformität bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalte. Durch Tumore oder Unfälle können zudem auffällige Defekte bis hin zum völligen Verlust der Nase entstehen. Es ist verständlich, wenn der Wunsch besteht, die Nase operieren zu lassen.

Nasenkorrektur in München

Fundierte Kenntnisse der Anatomie, umfassende chirurgische Erfahrung und der Einsatz moderner, fortgeschrittener Operationstechniken sowie feiner chirurgischer Instrumente ermöglichen die Korrektur der meisten Formstörungen und Fehlbildungen, bis hin zum vollständigen operativen Ersatz einer gänzlich fehlenden Nase.

Operationstechniken bei einer Nasenkorrektur

Nasenkorrektur MünchenFalls erforderlich, werden Nasenplastiken (Rhinoplastiken) in München gemeinsam mit Eingriffen zur Behebung funktioneller Störungen im Naseninneren durchgeführt, die zur Nasenatmungsbehinderung führen. Für die Korrektur der äußeren Nase – also die Rhinoplastik - gibt es grundsätzlich die so genannte „offene“ und die endonasale („geschlossene“) Operationstechnik.  

Offene Nasenkorrektur

Bei der offenen Technik wird ein kleiner Schnitt am Nasensteg erforderlich, um die Nasenhaut vom knorpeligen und knöchernen Gerüst abheben zu können und damit das Gerüst besser sichtbar und zugänglich zu machen. Die Schnittführung beinhaltet zwar das Risiko der Ausbildung von Narben und Deformierungen am Nasensteg, das kommt aber sehr selten vor. Mit der richtigen operativen Technik, dem Einsatz einer Lupenbrille und haarfeinem Nahtmaterial hinterlässt die offene Methode  in der Regel kaum sichtbare Narben.

 Geschlossene Nasenkorrektur

Um die gesamte Nasenhaut intakt zu lassen, und um Narben am Nasensteg zu vermeiden, kann in geeigneten Fällen die intranasale (sog.  „geschlossene“) Operationstechnik gewählt werden. Mit entsprechender Erfahrung können auch mit dieser schonenden Methode viele Formveränderungen der Nase erzielt werden. Je nach Notwendigkeit und Patientenwunsch werden im Einzelfall bei der Rhinoplastik Umformungen, Resektionen, Nahtfixierungen oder Verstärkungen am Nasengerüst vorgenommen.

Zur Begradigung oder Verschmälerung einer Nase wird bei beiden Verfahren ggf. die gezielte Durchtrennung der Nasenknochen (Osteotomie) erforderlich.

Zur Optimierung des Resultates erfolgt die Nasen OP in München unter Verwendung einer Operationsbrille mit starker Lupenvergrößerung. Es wird überwiegend feines Nahtmaterial verwendet, das sich in kurzer Zeit selbst auflöst, so dass das Ziehen der meisten Fäden entfällt und im Gewebe in der Regel keine Fadenreste zurückbleiben.

Vor der Nasenkorrektur

Zur Vorbereitung der Nasen OP in München wird gemeinsam mit dem Patienten eine genaue Analyse des Befundes vorgenommen. Die Operationsplanung berücksichtigt die Wünsche und Vorstellungen der Betroffenen, gerne werden computertechnisch bearbeitete Bilder der beabsichtigten Nasenform einbezogen (sog. ‚Simulation‘; siehe „Digitales Nasenatelier“).  Formkorrigierende Eingriffe können in München im Allgemeinen ohne weiteres mit Operationen an der Nasenscheidewand, den Nasenmuscheln, den Nasennebenhöhlen oder anderen kombiniert werden.

Nach der Nasenkorrektur

Nach der Rhinoplastik in München dient eine Aluminiumschiene auf dem Nasenrücken für insgesamt 12 Tage der Stabilisierung. Bei Bedarf können in den ersten Tagen kühlende Auflagen (Pads) für das Gesicht benutzt werden, die Gewebeschwellungen entgegenwirken.  

Zur inneren Stütze der Nase und zur Erleichterung der Atmung werden für drei Tage zarte Silikonröhrchen in der Nase getragen, die nicht stören und ganz einfach zu entfernen sind. Eine Tamponade, die die Nasenatmung behindern würde, wird vermieden und ist nur sehr selten erforderlich.

Nach einer Korrektur von Nasenscheidewand und äußerer Nase (Septorhinoplastik) sind Schwellungen und Hautverfärbungen meist nach der endgültigen Entfernung der äußeren Nasenschiene – also nach ca. zwei Wochen - nicht mehr nennenswert sichtbar. Durch langsam fortschreitendes Abschwellen der Haut wird die neue Nasenform in der Folgezeit von einigen Monaten immer noch deutlicher.

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