Nasenmuschel OP München

Im Gegensatz zur Verbiegung der Nasenscheidewand lösen Nasenmuschelschwellungen (Nasenmuschelhyperplasie) meist beidseitige, in der Ausprägung wechselnde Behinderungen der Nasenatmung aus. Typisch ist eine Verschlechterung im Liegen – also auch nachts im Schlaf -, wenn die Schleimhautpolster der Nasenmuscheln sich stärker füllen und dadurch noch größer werden. Oft ist mal die eine, mal die andere Seite der Nase stärker verstopft.

Zwar kann man mit abschwellenden Nasensprays einen derartigen Zustand bessern, jedoch sind diese Sprays auf Dauer schädlich; auch helfen sie immer nur kurzfristig, mit der Zeit lässt die Wirkung nach. Deshalb lohnt sich für die meisten Patienten die kleine operative Maßnahme einer Verkleinerung der Nasenmuscheln (Konchotomie).

Die kleinste chirurgische Maßnahme zur Reduktion einer Nasenmuschel ist eine Radiofrequenzbehandlung, bei der es durch eine spezielle Form der Anwendung elektrischer Ströme mit einer feinen Nadel zu einem narbigen Schrumpfen des Muschelgewebes und damit einer Verkleinerung der Nasenmuschel kommt. Diese Maßnahme kann zwar bis zu einem gewissen Grad ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt werden, jedoch ist diese Therapie effektiver, wenn der HNO-Arzt in einer kurzen Narkose auch die hinteren Anteile der Nasenmuschel  in den tieferen Abschnitten der Nase mühelos erreichen kann.

Die Radiofrequenzbehandlung zur Korrektur einer Nasenmuschelvergrößerung bietet sich besonders an, wenn wegen einer Septumplastik ohnehin eine Narkose vorgesehen ist. Wird eine Nasenmuschel OP in München zusammen mit einer Nasenscheidewandkorrektur durchgeführt, ist meist ein stationärer Aufenthalt von zwei bis vier Tagen erforderlich. Tamponaden werden in der Regel nicht verwendet.

Die alleinige Verkleinerung der Nasenmuscheln kann ambulant oder teilstationär erfolgen.

Bei einer solchen Nasenmuschel OP in München wird immer darauf geachtet, dass die physiologische Aufgabe der Nasenmuscheln - das Anwärmen der Luft und die Steuerung des Luftstroms durch die Nase - nicht beeinträchtigt werden. Zu starkes Abtragen der Nasenmuscheln wird vermieden, damit die Nase nicht zu trocken wird.

Laserbehandlung in der Nasenheilkunde

Der Einsatz von Lasern wird auch in der Nasenheilkunde manchmal empfohlen. Ambulante Eingriffe mit dem Laser sind möglich. In örtlicher Betäubung wird dabei das spezielle Laser-Licht im Kontaktverfahren z. B. in das Gewebe der Nasenmuschel eingetragen, und das Gewebe schrumpft auf schonende Weise.  
Weitere Anwendungen des Lasers in der HNO-Heilkunde sind zum Beispiel die Behandlung des M. Osler oder verschiedener Hautveränderungen. Allerdings ist der Laser kein Allheilmittel. Im Einzelfall ist zum Beispiel bei der Behandlung der vergrößerten Nasenmuschel (‚Nasenmuschelhyperplasie‘) der Einsatz anderer Verfahren aussichtsreicher; so etwa die Radiofrequenztechnik, bei der die Wirkung (also die Verkleinerung der Nasenmuscheln) u. U. länger anhält als nach Lasertherapie.

Nach der Nasenmuschel OP in München findet über ein bis zwei Wochen eine ambulante Nachsorge beim HNO-Arzt statt.

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