Die Nasennebenhöhlen

Die Nasennebenhöhlen sind mit Schleimhaut ausgekleidete Räume im Gesichtsschädel, die mit den Nasenhöhlen in offener Verbindung stehen. Wichtig ist eine gute Belüftung dieser Höhlen, andernfalls entwickeln sich akute oder chronische Entzündungen. Ist eine ausreichende Belüftung nicht gegeben, kann eine Nasennebenhöhlen OP in München angeraten sein. In der Hals-Nasen-Ohren-Kunde unterscheidet man Kieferhöhlen, Siebbeinzellen, Keilbein- und Stirnhöhlen.

Chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) und Nasenpolypen

Echte Polypen sind glasige, traubenförmige Wucherungen von Schleimhaut der Nase und der Nasennebenhöhlen (NNH). Sie treten in der Regel bei chronischer Nebenhöhlenentzündung auf und sind bei endoskopischer Untersuchung der Nase bei den Betroffenen sichtbar. Häufig – aber nicht immer – liegt der Erkrankung eine Allergie oder eine andere Überempfindlichkeit der Schleimhaut zugrunde. Die chronische Sinusitis führt vor allem zu verstopfter Nase, Nasenatmungsbehinderung, Nasenlaufen, Kopfschmerzen und Geruchsstörung. Zwar helfen kurzfristig abschwellende Nasentropfen, aber auf Dauer führen sie zu weiteren Schäden an der Schleimhaut. Cortison in Form von Nasenspray oder Tabletten hilft manchen Patienten, jedoch meist nur für die Dauer der Einnahme. In den meisten Fällen ist letztlich ein Nasennebenhöhlen OP nicht vermeidbar, zumal der Befund und die Beschwerden im Lauf der Zeit fast immer zunehmen.

Auf jeden Fall aber muss zunächst von einem erfahrenen HNO-Arzt in München untersucht werden, in welchem Ausmaß die Nasennebenhöhlen von Polypen betroffen sind. Die beste Untersuchungsmethode hierfür ist die Computertomographie (CT), die die genaue Ausdehnung des Befundes in den Nebenhöhlen anzeigt und vor jeder Operation der NNH obligatorisch ist.

Nasennebenhöhlen OP München

Das Ziel der Operation bei chronischer Entzündung der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) ist die Befreiung des gesamten Nasennebenhöhlensystems (Stirnhöhlen, Siebbeinzellen, Kiefer- und Keilbeinhöhlen) von Polypen und Schleimhautschwellungen, sowie die Verbesserung der Belüftung und Drainage dieses Höhlensystems durch Beseitigung von anatomischen Engstellen. Die Operation (Pansinusoperation) erfolgt in Narkose und wird – bis auf extrem seltene Ausnahmefälle - ausschließlich durch die Nasenlöcher hindurch vorgenommen.

Unter Einsatz von leistungsfähigen Endoskopen und mikrochirurgischen Instrumenten werden alle pathologischen Veränderungen behoben.

Dies kann gemeinsam mit einer funktionsverbessernden Operation an der Nase erfolgen (Septumplastik, Nasenmuschelverkleinerung, Septo-Rhinoplastik).  

Computerassistierte Chirurgie mit Navigation in der Nasenheilkunde

Spezialisierte computerassistierte Navigationstechniken tragen zu einer minimal invasiven Chirurgie bei. Dies bedeutet, dass viele Erkrankungen der Nasennebenhöhlen chirurgisch behandelt werden können, ohne dass hierbei große Schnitte im Gesicht nötig sind. Einsatzgebiete können chronisch-entzündliche Erkrankungen der Nasennebenhöhlen sein oder die Entfernung von Tumoren der Nasennebenhöhlen und der Schädelbasis. Die Navigation dient der Sicherheit bei diesen Operationen, weil der Chirurg – trotz endoskopischem Vorgehen durch die Nasenlöcher - auf einem Monitor recht genau sehen kann, wo sich seine Instrumente im Operationsgebiet befinden. Das reduziert das Risiko von Komplikationen.

Sie möchten erfahren, ob eine Nasennebenhöhlen OP in München die richtige Behandlung für Ihre momentanen Beschwerden sein könnte? Dann vereinbaren Sie einen Untersuchungstermin bei uns.

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